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Sanierung strategisch vorbereiten

Individueller Sanierungsfahrplan: Maßnahmen sinnvoll ordnen.

Ein iSFP verbindet den energetischen Zustand eines Wohngebäudes mit aufeinander abgestimmten Sanierungsschritten. So wird sichtbar, was zusammengehört, in welcher Reihenfolge Maßnahmen umgesetzt werden können und wo Entscheidungen offenbleiben.

Orientierung

Vom Ist-Zustand zu einer umsetzbaren Reihenfolge

Der Fahrplan ist eine Entscheidungshilfe. Er ersetzt weder die spätere Fachplanung noch verpflichtet er dazu, alle vorgeschlagenen Schritte umzusetzen.

Wann ein Fahrplan hilft

Wenn mehrere Maßnahmen zusammen gedacht werden sollen.

Der iSFP ist besonders hilfreich, wenn ein Gebäude schrittweise modernisiert werden soll, mehrere Varianten zur Diskussion stehen oder eine Eigentümergemeinschaft eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage benötigt. Bei einer klar abgegrenzten Einzelmaßnahme kann stattdessen eine gezielte Fachplanung der passendere Einstieg sein.

Bausteine des Fahrplans

Was der Sanierungsfahrplan zusammenführt.

Gebäudehülle

Dach, Außenwände, Fenster, Türen und erdberührte Bauteile werden im Zusammenhang betrachtet.

Anlagentechnik

Heizung, Warmwasser, Lüftung und erneuerbare Energien werden technisch untersucht.

Maßnahmenpakete

Einzelne Schritte werden zu aufeinander abgestimmten Paketen und einer verständlichen Reihenfolge verbunden.

Ziele und Wirtschaftlichkeit

Nutzung, Budget, Komfort, Bauablauf und langfristige Ziele werden im Fahrplan gegenübergestellt.

Ablauf

In sechs Schritten zur Sanierungsstrategie.

  1. Anlass klärenZiele, Zeithorizont und bekannte Fragestellungen abstimmen.
  2. Unterlagen sichtenPläne, Verbrauchsdaten und vorhandene Nachweise zusammenführen.
  3. Gebäude aufnehmenKonstruktion und Anlagentechnik vor Ort erfassen.
  4. Varianten berechnenMaßnahmen und Wechselwirkungen energetisch untersuchen.
  5. Fahrplan entwickelnPakete, Reihenfolge und Entscheidungspunkte verständlich darstellen.
  6. Ergebnisse erläuternFahrplan gemeinsam besprechen und offene Fragen für die Umsetzung festhalten.

Mehrfamilienhaus und WEG

Sanierung im Mehrfamilienhaus gemeinsam vorbereiten.

Bei gemeinschaftlichem Eigentum müssen technische Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und zeitliche Etappen transparent werden. Die Ergebnisse können so aufbereitet und erläutert werden, dass sie als fachliche Grundlage für weitere Beratungen und Beschlüsse dienen.

Förderung im richtigen Kontext

Ein iSFP kann für Förderentscheidungen relevant sein. Welche Programme und Voraussetzungen im konkreten Fall gelten, wird nach den zum Beratungszeitpunkt aktuellen Bedingungen geprüft.

Häufige Fragen

Was vor dem Start wichtig ist.

Ist ein iSFP immer erforderlich?

Nein. Der passende Beratungsweg hängt von Gebäude, Anlass und Ziel ab. Bei einer einzelnen, bereits feststehenden Maßnahme kann eine gezielte Fachplanung der passendere Weg sein.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Hilfreich sind vorhandene Pläne, Baubeschreibungen, Verbrauchsdaten und Informationen zu bisherigen Veränderungen. Fehlende Unterlagen klären wir zu Beginn.

Kann der Fahrplan schrittweise umgesetzt werden?

Ja. Gerade die Etappierung ist ein Kern des Fahrplans. Vor der Umsetzung einzelner Maßnahmen folgt jedoch die jeweils notwendige Detail- und Fachplanung.

iSFP in Gerlingen und der Region Stuttgart

Soll eine Sanierung als Ganzes vorbereitet werden?

Nennen Sie uns Gebäudetyp, geplanten Zeithorizont und bekannte Fragen. Wir prüfen, ob ein iSFP oder eine gezielte Fachplanung passt.